Kaiserkronen – Liliengruß aus dem Orient

Meine Neuentdeckung im Garten dieses Jahr: Kaiserkronen.

Wir haben den Garten ja erst seit März 2010. Beim Umbuddeln und Aufräumen des Gartens sind wir dann auf eine Art Apfel gestoßen, aus der so etwas wie Spargel gewachsen ist.
Niemand von uns wusste, um was es sich dabei wohl handeln könnte. Also haben wir das ganze wieder eingepflanzt und uns einfach mal überraschen lassen.
KaiserkronenA

Herraus kamen orangene Kaiserkronen.
Mir gefällt diese Blume unwahrscheinlich gut. Die Farben der Sonne in den Blüten am Stengel der mit den Blättern etwas palmenartiges hat. Ich musste dabei sofort an Urlaub denken.
KaiserkronenB

Hier mal zwei schöne Fotos von unten in die Blüten geknipst:

KaiserkronenC KaiserkronenD

über die Pflanze:
Die Kaiserkronen sind im 16. Jahrhundert von Konstantinopel aus nach Wien gekommen. Die Pflanze verträgt beinahe jeden Boden, solange sie von Staunässe verschont bleibt. Kaiserkronen lieben sonnige bis halbschattige Standorte.
Sie gehören zu den Liliengewächsen Ihr latainischer Name ist Fritillaria imperialis. Diese mehrjährigen Pflanzen bilden als Überdauerungsorgan Zwiebeln (unsere vermeintlichen „Äpfel“ aus dem Erdreich), die einen strengen, unschönen Duft verströmen.

Kaiserkronen werden ca. 50 – 150cm hoch und werden oft in Staudenbeeten und Rabatten verwendet. Sie blühen im April und Mai. Die einzelnen Blüten sind kreisförmig, nach unten gerichtet um den Stengel angeordnet.

Unter Hobbygärtnern gelten Kaiserkronen als Mittel gegen Wühlmäuse. Bei Recherchen im Internet habe ich allerdings viele relativierende Aussagen gefunden. Der Geruch der Zwiebeln wird wohl eine Plage verhindern können. Das aber keine Wühlmaus mehr im Garten zu finden ist, möchte kaum einer so wirklich versprechen.

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